Sehenswürdigkeiten in der Stadt Friesoythe


Kurzinfo zu den Friesoyther Sehenswürdigkeiten
Kartenansicht

Zur Geschichte der Stadt
Im Jahre 1227 wurde Friesoythe von dem Grafen von Teklenburg Otto I. gegründet. Er erbaute eine Burg auf dem heutigen Gelände des Stadtparks. Bereits 1308 wurden Friesoythe die Stadtrechte verliehen. Die Stadt war mit einem Wassergraben und einer Mauer gegen Feinde geschützt worden. Der Zugang war nur durch einer der drei Stadttore möglich. Friesoythe wurde auch zugeschrieben Mitglied des Hansebundes gewesen zu sein. Eindeutige Beweise hierfür gibt es leider nicht, nur eine Rechnung aus dem Jahr 1470 die an die Stadt gerichtet war. Im Jahre 1400. wurden die Fürstbischöfe von Münster Landesherren über Friesoythe und 1803 übernahmen die Großherzöge von Oldenburg die Landesherrschaft. Im April 1945 wurde Friesoythe bei Kampfhandlungen des II. Weltkrieges fast völlig zerstört. Ende 1945 begann die Bevölkerung mit den Wiederaufbau. Durch die 1974 durchgeführte Niedersächsische Gebietsreform wurde Friesoythe zur flächenmäßig größten Gemeinde Deutschlands, sie umfasst 247 qkm. Die Stadt Friesoythe hat heute über 20.000 Einwohner und ist das Mittelzentrum der Region.
www.friesoythe.de

Wasserturm
Der alte Wasserturm ist letzter Zeitzeuge der 1906 eingerichteten Bahnverbindung zwischen Cloppenburg und Ocholt. Der denkmalgeschützte Wasserturm beherbergt heute eine Gaststätte.

Schmiededenkmal
Erbaut wurde das Denkmal 1997 zu Ehren der Friesoyther Schmiedezunft. Sie hatte im 16. und 17. Jh., Dank reichhaltiger Raseneisenerz vorkommen, ihre Blütezeit. In den zahlreichen Schmieden wurden hauptsächlich Sensen hergestellt, die bis nach Holland verkauft wurden.

Denkmal Stadtschreiber Wreesmann
Der Stadtschreiber Wreesmann , im Volksmund wurde er Vierfuß genannt; hatte die Fähigkeit eines „Sehers“. Wreesmann sagte bereit 1940 voraus, dass die Stadt Friesoythe im Krieg fast völlig zerstört werden würde. Seine Voraussagung wurde traurige Wahrheit. Wreesmann erlebte seine eigene Voraussagung nicht mehr, er starb im Jahr 1941.

St. Marien-Kirche
Die St. Marien-Kirche wurde im Jahr 1910 auf der 1908 abgebrochenen Stadtkirche im neugotischen Stil erbaut. Im April 1945 wurde sie fast vollständig zerstört. Im Jahr 1949 wurde sie in fast der gleichen Größe wieder aufgebaut.
www.stmarienfriesoythe.de


Denkmal Heinrich von Oytha
Heinrich von Oytha wurde im Jahr 1325 in Friesoythe geboren und starb 1397 in Wien. Er gehörte zu den Mitbegründern der Universität Wien.

Ackerbürgerhaus Pancratz
Das Haus Pancratz ist das älteste, noch stehende Bürgerhaus in der Stadt Friesoythe. Es wurde 1902 vom Malermeister Pancratz an der Kirchstr. erbaut. Es steht seit dem Jahr 2000 unter Denkmalschutz. Das besondere an diesem Haus ist, dass es unbeschadet und ohne baulichen Änderungen die Zeit überstanden hat. Für ein Bürgerhaus (auch Oldenburger Hundehütte genannt) ungewöhnlich sind die kunstvollen Deckenmalereien. Ferner befindet sich im dem Haus ein Laden der ebenfalls die Zeit im Originalzustand überstanden hat. Seit dem Jahr 2002 kümmert sich ein Verein um die Erhaltung, Restaurierung und Renovierung des Hauses um es der Nachwelt als Zeuge einer vergangenen Zeit zu erhalten sowie einer neuen Nutzung zuzuführen.
www.werkhaus-pancratz.de

Amtsrichterhaus
Das Gebäude an der Kirchstr. wurde im Jahr 1899 erbaut und diente dem jeweiligen leitenden Amtsrichter am Amtsgericht Friesoythe als Dienstwohnung. Der letzte Amtsrichter bewohnte bis 1974 das Haus. Heute ist das Gebäude Sitz der Polizeiinspektion Friesoythe.

Ehemalige Rathaus „Stadtmitte“ mit Glockenspiel
Das ehemalige Rathaus „Stadtmitte“, Sitz des Postgeschichtlichen Museums Friesoythe, wurde 1960 erbaut. Seit April 2001 befindet sich in einem neugestalteten Giebel ein Glockenspiel. Es wurde von den Bürgern der Stadt gestiftet. Alle zwei Stunden ist dessen Geläut mit Jahreszeit abhängigen Melodien zu hören.

Alte Wassermühle
Mit der Erbauung der Burg im 13. Jh. wurde von den Grafen von Teklenburg auch eine Wassermühle erbaut. Sie besaß ein Wasserrad mit dem das Mahlwerk angetrieben wurde. Im April 1945 wurde sie durch Kriegseinwirkung zerstört und anschließend ohne Wasserrad wieder aufgebaut. Im Jahre 1984 wurde der Mühlenbetrieb ausgesiedelt. Das Gebäude wurde der Zerfall preisgegeben. Im Jahr 1997 übernahm der Mühlenverein das Gebäude und baute es mit Hilfe der Bürger zum Kulturzentrum aus. Im Planung ist das Gebäude zu einen Zentrum für regenerative Energien zu erweitern. Auch das historische Wasserrad soll wieder einen Platz bekommen.
www.kulturzentrum-alte-wassermühle.de

Ehemaliges Amtsgerichtsgebäude und Amtshaus
Ältestes Gebäude der Stadt ist das 1821 erbaute Amtshaus, dass dem jeweiligen Amtshauptmann als Sitz diente. Im Jahre 1886 wurde das danebenstehende Amtsgerichtsgebäude gebaut. Mit dem 1930 erbauten ehemaligen Katasteramtsgebäude sowie dem im Jahr 2003 erstellten Erweiterungsbau, bildet der Gebäudekomplex heute den Sitz der Stadtverwaltung Friesoythe.
www.friesoythe.de

Naherholung Stadtpark und Fischteiche
Friesoythes „grüne Lunge“ und Naherholung mitten in der Stadt ist das Gebiet des Stadtparks, der Fischteichanlage sowie der Spielteich. Das Areal besteht aus alten Baumbeständen, einer Allee, drei Fischteichen und einem Jubiläumswald mit jungem Baumbestand. Angrenzend befindet sich ein Spielteich der Heimat des Schiffsmodellbau-Clubs ist. Alle Elemente des Areals sind mit hervorragend ausgebauten Spazierwegen verbunden. Ein Naturlehrpfad ist zur Zeit in Arbeit.
www.smc-hansestadt-friesoythe.de